Mittwoch, 21. Oktober 2020

Functional Training / Trainingsinhalte

Folgende Bausteine und inhaltliche Komponenten solltest du in deinem Functional Training immer berücksichtigen (in jeder Trainingseinheit):

  • mindestens eine Übung für Beine bzw. den Unterkörper (aber eher 2 – 3)

  • mindestens eine Fortbewegungsübung (wie z-B. Laufen / Gehen / Krabbeln, Rollen, Hüpfen und Springen, Sprinten: ggfs. aber auch Schwimmen oder Radfahren)

  • eine Rotationsübung (z.B. Oberkörperotation im Ausfallschritt)

  • eine Anti-Rotationsübung (z.B. einarmiger Liegestütz – das Ziel einer Anti-Rotationsübung ist es, ausreichend Stabilität zu entwickeln, damit der Körper der Rotation widerstehen kann. Auch mit der Standwaage kannst du Anti-Rotation und somit Stabilität trainieren).

  • eine Oberkörper-Drückübung (z.B. Liegestützvarianten oder Press-Varianten mit Langhantel)

  • eine Oberkörper-Zugübung (z.B. Klimmzug-Varianten)


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JÖRG LINDER AKTIV-TRAINING

Master of Arts in Gesundheitsmanagement und Prävention

Triathlon-Trainer-B-Lizenz (Langdistanz)

Kontakt /Mail: info@aktiv-training.de

web: www.aktiv-training.de


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Samstag, 10. Oktober 2020

Effekte des Funktionellen Trainings

 Effekte des Funktionellen Trainings:

  • Grundlegende Bewegungsmuster werden geübt, entwickelt, uns verbessert.

  • Verbesserung der Koordination

  • Verbesserung der Eigenwahrnehmung

  • Verbesserung der Eigen- und Bewegungskontrolle


Ziele des Funktionellen Trainings: 

Durch funktionelles Üben wird das Bewegungsverhalten (allgemein oder in der Hauptsportart) verbessert.

Die meisten Übungen fokussieren daher nicht auf einzelne Muskeln, sondern auf den Funktionen von z.B. Beinen, Becken, Armen, Brustkorb bzw. - und das ist wichtig - auf deren Zusammenspiel. 

Dadurch wird auch Stagnation im Trainingsprozesss verhindert, da permanent neue Trainingsreize und Bewegungskombinationen und Variationen möglich sind.

Funktionelle Bewegungsformen nutzen immer mehrere Muskelgruppen und Gelenke gleichzeitig.

Beim Funktionellen Training wird zeitgleich:

  • die Muskulatur trainiert

  • die Eigenwahrnehmung und Kontrolle der Gelenke, Sehnen und Bänder (Propriozeption / Sensomotorik) trainiert

  • für Stabilisation „gesorgt“ - d.h. der Sportler stabilisiert die Bewegung selbständig (kein Gerät hilft ihm dabei)


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JÖRG LINDER AKTIV-TRAINING

Master of Arts in Gesundheitsmanagement und Prävention

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Freitag, 9. Oktober 2020

Was ist Funktionelles Training?

Über Functional Training wird viel gesprochen und geschrieben und dann ist plötzlich immer alles functional, weil an irgendeine Bewegung, zum Bespiel Laufen, der Begriff funktionell vorangestellt wird. Das nennt sich dann zum Beispiel Functional Running. 

Ich möchte hier im Folgenden kurz probieren ein paar Gedanken zum Thema Funktionelles Training zu bündeln. Damit klärt sich dann auch von selbst, was Funktionelles Training nicht ist.

Was ist Funktionelles Training?

  • Beim Funktionellen Training werden Übungen genutzt, bei denen viele Muskeln und unterschiedliche Muskelgruppen zusammenarbeiten. Das ist zum Beispiel Liegestützbewegungen und Kniebeugen der Fall.

  • Es werden (relativ) komplexe Bewegungen durchgeführt – beispielsweise ein Ausfallschritt mit einer Oberkörperrotation.

  • Wichtig dabei: So wird auch das Zentralnervensystem trainiert.

  • Funktionelles Training wird in der Regel als Ganzkörpertraining organisiert.

  • Es werden Bewegungen und Bewegungsabläufe trainiert und nicht einzelne Muskeln.

  • Viele Bewegungsmuster aus unterschiedlichen Sportarten sind sich ähnlich und können daher auch mit ähnlichen oder sogar den gleichen Funktionellen Übungen trainiert und verbessert werden.

  • Viele Übungen finden im Stehen statt – die Beine stellen den Kontakt zum Boden her (die meisten Sportarten finden im Stehen / Gehen / Laufen statt)

  • Funktionelles Training wird idealerweise Sportart spezifisch organisiert: Das heißt, Fragestellungen wie: „Was benötige ich für meine (Haupt-)Sportart? Welche Muskelgruppen tragen zum Vortrieb beim Laufen bei? Welche funktionellen Übungen verbessern meine Körperhaltung beim Sport? etc....."  stehen bei der Übungsauswahl im Vordergrund.

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